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5 Wege um (zurück) zur Natur zu finden

5 Wege um (zurück) zur Natur zu finden

Meine Kindheit verbrachte ich auf dem Land in einem kleinen Dorf im Nirgendwo. Dieses Nirgendwo war umringt von Natur, Wald und Wiesen. Heute als Großstädter blicke ich jedem Besuch auf dem Land mit großer Vorfreude entgegen. Abschalten, entschleunigen und durchatmen – der Hektik des Alltags entfliehen. Wenn ich die Schönheit der Natur dieses kleinen deutschen Dorfes genieße, dann verspüre ich eine tiefe, fast selbstverständliche Verbundenheit zum Wald, den Tieren und all den Geräuschen.

Was für eine gute Luft …

Nach meinem Schulabschluss führte ich anfangs ein kleinstädtisches Leben, um der Langeweile auf dem Dorf zu entfliehen. Mit den Jahren wurden die Städte größer. Rückblickend habe ich in einigen Metropolen dieser Welt gelebt, habe mich an den beschleunigten Lebensrhythmus gewöhnt und ihn schließlich zu meiner zweiten Natur gemacht. Ich habe angefangen das bunte Großstadttreiben dem unschuldigen Abenteuer im Wald meiner Kindheit zu bevorzugen. Die Flucht vom Land in die Stadt ist ein globales Phänomen unserer modernen Zeit. 2014 lebten 54% der Weltbevölkerung in urbanen Räumen. 

Das White-Collar Arbeitsleben hat selten ihren Mittelpunkt in der freien Natur. Die Norm ist eher ein eingezwängtes Sitzen, in mit Kunstlicht erleuchteten Räumen, zwischen flimmernden und rauchenden Monitoren. Der beschleunigte Rhythmus  und das vielbeschworene Multitasking unserer zunehmend digitalisierten Welt sind nichts anderes als eine permanente Reizüberflutung. Künstliche Stimuli einer menschenerschaffenen Welt lassen uns vergessen, wo der Mensch eigentlich herkommt. Wenn man feststellt, dass man nur dann Zeit im Freien verbringt, wenn Erledigungen zu tätigen sind, während man ohnehin schon wieder seine Nachrichten auf dem Smartphone checkt, dann läuft etwas gewaltig falsch.

Wie kann ein Lebewesen sich so sehr von seinem natürlichen Lebensumfeld abkapseln? 

Mutter Erde ist unsere Lebensgrundlage. Wir gilt sie zu behüten wie unseren kostbarsten Schatz.  Die Verbundenheit zur Natur ist für den Menschen so essenziell, wie Wasser trinken für ein ganzheitlich erfülltes und gesundes Leben. Ein paar Momente im Grünen lassen uns durchatmen, Energie tanken, die Gedanken schweifen und kreative Ideen schöpfen. Der Mensch sollte nicht vergessen, dass wir im Grunde auch nur (mehr oder weniger) intelligente Tiere sind. Idealerweise verbringt man längere Zeit am Stück in der Natur z.B. auf Bali beim Surfen oder in den Alpen zum Wandern. Für Alle, die das nicht können, teilt sevenscoops hier seine Top 5 Liste, wie man auf einfache Weise im Alltag wieder (zurück) zur Natur findet:

1. Körperkontakt mit der Erde:

Geh raus in den Park, auf eine Wiese, in den Garten. Ziehe deine Schuhe und Socken aus. Leg dich hin und spüre das Gras und die Erde unter dir. Achte auf die Geräusche um dich herum. Falls es die Jahreszeit nicht erlaubt, geh zu einem Baum und lege die Hand auf ihn, oder wenn du magst, umarme ihn. Spüre die Textur der Rinde unter deinen Fingern und rieche an dem Holz. 

2. Aktiv Sein im Freien:

Laufen im Wald, Yoga Übungen im Park oder Sit Ups im Garten. Fitness im Freien lässt deine Gedanken zur Ruhe kommen. Die frische Luft tut deinem Körper gut und Sonnenlicht hebt deine Laune. Atme tief ein und spüre wie sich deine ganze Lunge mit Sauerstoff füllt. Schließe die Augen und fühle, wie die Sonnenstrahlen deine Haut wärmen.  

3. Grünzeug Zuhause:

Zimmerpflanze, Bonsai oder Kräutergarten. Pflanzen werten jedes Zuhause auf und schaffen Wohlbefinden. Sie produzieren Sauerstoff und die Farbe grün wirkt beruhigend. Pflege deine Pflanzen und sieh es als meditatives Ritual, dass du jeden Tag für ein paar kurze Momente zelebrieren kannst. Darüber hinaus ist ein Kräutergarten eine wahre Bereicherung für deine Küche!

4. Aufwachen mit der Natur:

Öffne das Fenster am morgen und lass frische Luft rein. Schau nach draussen und nehme die Natur bewusst wahr. Entdecke die verschiedenen Formen der Wolken, lausche dem Vogelgezwitscher oder betrachte einen Baum. Sauge all die Farben, Formen, Texturen und Geräusche deiner Umwelt auf. Erlaube es der Natur, – auch wenn sie möglicherweise kaum vorhanden ist – dass sie dich im Hier und Jetzt erdet.

5. Barfuß im Grünen:

Gib deinen Füßen Raum und erlaube ihnen, wenn immer möglich, auch mal nackt im Dreck zu sein. Küsse die Erde mit deinen Füßen, wenn du auf ihr schreitest. Das nächste Mal, wenn du das Haus verlässt, dann spüre das unsichtbare Band, dass uns alle mit ihr verbindet. Schritt für Schritt wird es wieder stärker werden. 

Hier noch eine kleine Filmempfehlung von uns: der Dokumentarfilm Unsere Erde von Alastair Fothergrill und Mark Linfield aus dem Jahr 2007. Der Link führt euch zum Trailer.

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