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3 einfache Techniken um negative Gedanken zu verbannen

3 einfache Techniken um negative Gedanken zu verbannen

Alles was du bist, ist das Ergebnis deiner Gedanken. Dieser einfache Satz beinhaltet einen Schatz an Weisheit. Ob man es glauben mag oder nicht, alles was wir letzten Endes denken hat erhebliche Auswirkungen darauf, wie wir uns fühlen und wie wir handeln. Jeder einzelne Gedanke bestimmt unseren Erfolg oder Misserfolg. Unser Fortschreiten und unsere Entwicklung.

Alles was du bist, ist das Ergebnis deiner Gedanken.

Wer kennt solche Tage nicht. Man hat einen großartigen Tag und ist in bester Laune, da vermiest ein Satz, eine nebensächliche Bemerkung oder ein missfälliger Blick eure Laune schlagartig. Jemand  pflanzt gewollt oder ungewollt einen Samen der Negativität in unser Gehirn. Alle Gedanken darüber sind verschwendete Gedanken, denn sie lassen die negative Stimmung sprießen, wachsen und wuchern. Die Gedanken geraten außer Kontrolle. Demotivation, Pessimismus oder gar Wut machen sich breit. Kommt Euch diese Situation bekannt vor? Dies ist der natürliche Mechanismus unserer Kognition. 

Die zwei Schlüssel zur Kontrolle der eigenen Gedanken

Das menschliche Gehirn vollbringt einen Marathonlauf – jeden Tag. Kontinuierlich werden wir mit neuen Reizen, Gedanken und Worten in unserem modernen Lebensumfeld überzogen. Unser Verstand kann diese Flut an Stimuli nur durch einen effektiven Filter, unsere selektive Wahrnehmung, bewältigen. Die Reize mit der größten Relevanz für uns, egal ob positiv oder negativ, werden geistig verarbeitet bis ein neuer stärkerer Reiz auftritt. Dies ist einerseits sehr traurig, da es aufzeigt wie impulsgesteuert unser Verstand funktioniert. Andererseits ist das auch eine sehr faszinierende Eigenschaft, die man sich zu nutzen machen kann. 

Hierzu eine kleine Übung: Egal wo ihr gerade seid, auf der Straße, im Cafe oder in der Ubahn. Seht um euch und identifiziert alles was rot ist. Die Wahrnehmung funktioniert unbewusst und automatisch, ohne jegliches Zutun. Ihr seht sofort alle roten Gegenstände ohne darüber Nachzudenken. Eure selektive Wahrnehmung ist gepolt die Farbe Rot wahrzunehmen. Den gleichen Mechanismus können wir uns zu Nutze machen, um negative Beeinflussungen von Aussen nicht an uns ranzulassen. Das heißt keinesfalls mit Scheuklappen durch den Alltag zu spazieren oder euren Sinn für konstruktive Kritik zu vernachlässigen. Vielmehr geht es darum, dass man sich hin und wieder ins Gedächtnis ruft, dass die Reizverarbeitung unseres Gehirn auch bewusst geschieht. 

Wenn Euch jemand anschreit, dann affektiert euch das sehr wohl. Aber was man dagegen tun kann, ist eine bewusste ENTSCHEIDUNG zu treffen, diesen negativen Gedanken loszulassen und ihn durch einen angenehmeren Gedanken zu ersetzen. Ich nenne das gerne “mentale Hygiene”. Denkt an einen schönen Moment oder an Jemanden, den ihr gern habt. Versucht dieses geistige Bild zu vergegenwärtigen mit all seinen Facetten. Zeichnet jedes kleine Detail in eurer Erinnerung nach und versucht euch diesen mentalen Abdruck 3 dimensional vorzustellen. Positive Bilder können den negativen Reiz überlagern, da das menschliche Gehirn und das Lernverhalten visuell geprägt sind. 

Die 2 Schlüsselfaktoren der Reizverarbeitung 

Jede Aktion ruft eine gleich große Reaktion hervor – drittes newton’sche Axiom

Jede Reaktion auf unsere Umwelt und äußere Einflüsse bestimmt unser Verhalten und Befinden. Wenn man sich bewusst wird, dass ein negativer Gedanke im Entstehen ist, dann sollte man eine Aktion ergreifen und ihn schnellstmöglich mit einem angenehmeren ersetzen. Das Gehirn wird mit einem positiven Reiz beschäftigt. Ein neuer Gedanke entsteht, wird wiederholt, verstärkt sich und wächst. Das gesetzte Ziel des positiven Denkens wird somit zur Übungssache. 

 3 Lenkungstechniken des Geistes

Wort Amplifikation

Die einfachste Technik, seinen Geist zu beschäftigen, ist die Wiederholung von Wörtern. Man kann jedes beliebige Wort oder jede beliebige Phrase verwenden, die eine positive Assoziation hervorruft. Besonders empfehlenswert sind inspirierende Zitate oder Wörter, die mit den eigenen Zielen korrespondieren. Z.B. wenn ihr eine längere Reise nach Bali plant, dann wiederholt “Bali, Bali, Bali…” oder den Satz “Ich bin auf Bali”. Man bewegt seinen Geist hin zu einem anderen Ort. Gegensätzliche Gedanken zum negativen Reiz funktionieren in der Regel nicht so gut wie z.B. “Ich bin schlank”. Der Geist muss den originären Gedanken loslassen können und den Kampf dagegen vermeiden. Wenn man Negativität verspürt, hilft ein kurzes Innehalten und die Wiederholung von aufbauenden Worten. Unser Unterbewusstsein erledigt die restliche Arbeit auf magische Weise, damit wir wieder neue Kraft und Fokus schöpfen können.  

Ziel Visualisierung

Dies ist eine Gewohnheit, die viele erfolgreiche Menschen praktizieren. Die Visualisierung der eigenen Ziele lenkt unseren Fokus auf das große Ganze. All unsere Handlungen und Gedanken bilden dabei die Basis für die Erreichung unserer Ziele. Man kann seine Ziele aufschreiben und mit positiven Bildern verknüpfen. Eine Collage kann ein wunderbares Artefakt sein, das uns unsere Ziele – egal wie groß oder klein sie auch sein mögen – Tag für Tag ins Gedächtnis ruft. Der Trick dabei ist, dass wir uns selbst Gedanken anbieten, welche inspirierender und größer sind als das, was uns gerade geistig beschäftigt. Man stelle sich vor, im Kopf sitzt ein kleiner Affe zwischen zwei Früchten. Der Affe greift nach der Frucht mit dem intensiveren Geschmack – egal ob die Frucht süß oder sauer schmeckt. 

Rollenübernahme

Spiele die Rolle deines besseren Selbst, bis du diese Person bist. Das Ziel hierbei ist eine mentale Reaktion durch seine Handlungen hervorzurufen. Man stellt sich selber die Frage, was die perfekte Version deiner Selbst in dieser Situation tun würde? Dann tut man es! Geld und materielle Dinge sollten dabei nicht unsere Gedanken lenken, sondern nur das Menschsein. Was würde die Person jetzt tun? Wenn man in diese Rolle schlüpft, dann bringt man seine Gedanken auf eine Linie mit der Person, die man sein möchte. Bald schon werden die Gedanken von einer starken Persönlichkeit kommen, aus zwar dem einfachen Grund, dass man wie diese Person handelt.  Wenn man nicht weiß, was aus einem werden soll, dann können die richtigen Fragen mehr Klarheit verschaffen:

  • Was fehlt in meinem Leben?
  • Welche Eigenschaften und Gewohnheiten finde ich erstrebenswert?
  • Was macht mir Spaß, was ich zur Zeit nicht machen kann? 
  • Was würde ich tun, wenn ich unbegrenzt Zeit hätte? 

Diese autosuggestiven Techniken können dazu beitragen unser Wohlbefinden zu steigern und negative Gedanken aus unserem Alltag zu verbannen. Unsere Gedanken haben einen starken Effekt und beeinflussen unseren Körper auf hormoneller Ebene. Sorgenfalten lassen uns alt aussehen und Stress lässt graue Haare sprießen. Eine mentale Hygiene kann uns helfen, ausgeglichener und positiver durchs Leben zu schreiten. 

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