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10 Kosmetik Inhaltsstoffe, die schlecht für dich sind

10 Kosmetik Inhaltsstoffe, die schlecht für dich sind

Man steht unter der  Dusche am Morgen, singt den Refrain des neuesten Hits und erfreut sich an dem schaumigen Gefühl auf seiner Kopfhaut. Besonders wenn es richtig schäumt, verbreitet sich ein Gefühl der Reine und des Wohlbehagens. Schäumendes Shampoo reinigt besonders gut, richtig? Falsch.

Spitzfindige Marketingfachleute, Produktentwickler und Controller der Kosmetikindustrie täuschen unsere Sinne mit Effekthascherei, mit Abfallprodukten aus der chemischen Produktion sowie mineralölbasierter Chemie, die eine kurzfristige Wirkung entfaltet. Die Inhaltsstofflisten der meisten Kosmetika und Pflegeprodukte lesen sich wie die Wasserbelastung nach dem Unfall der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Wir nennen es die kleine Ölkatastrophe am Morgen. Hier findet ihr eine Liste mit Inhaltstoffen von Kosmetika, welche man meiden sollte.

Die Top 10 der schlechtesten Inhaltsstoffe von Pflegeprodukten:

Aluminiumhydroxychlorid

Diese Chemikalie hat eine zusammenziehende Wirkung (Adstringent) und wird als topischer, d.h. an der Oberfläche wirkender, Antitranspirant in Form von Gesichtswasser oder Deo verwendet. Besonders über die Achseln wird dieser Stoff im Körper absorbiert. Aluminium hat nachgewiesenermaßen eine neurotoxische Wirkung und einen verändernden Effekt auf die Blut-Hirn-Schranke. Krankheiten wie Alzheimer und Krebs werden mit dieser Chemikalie in Verbindung gebracht.

Dibutylphthalat

Dieser chemische Weichmacher wird in der Herstellung von PVC, aber auch in Nagellack und Mascara verwendet. Studien legen nahe, dass Dibuthylphthalat für Geburtsfehler und eine Schädigung der männlichen Spermien verantwortlich ist. Andere Phthalate werden häufig auch in Raumparfums, Reinigungsmitteln und Haarspray verwendet. Als Weichmacher kommen Phthalate auch in Plastikflaschen vor. Phthalatverbindungen sind weit verbreitet und können heutzutage im Blut der Mehrheit der Menschen nachgewiesen werden.

Nanopartikel

Diese mikroskopisch kleinen Kunststoffpartikel sind größtenteils ungetestet und werden nicht in den Inhaltsstofflisten aufgeführt. Sie werden für Zahnpasta, Bronzers, Lidschatten und Lotionen u.a. verwendet. Sie verleihen den Lotionen schimmernden Glanz und der Zahnpasta einen Schmirgeleffekt für ein weißeres Lächeln. Nachweisbar sind sie in unserem Blut, aber auch auf jedem Quadratzentimer der Erde. Hier findet ihr die Dokumentation Plastic Planet passend zum Thema.

Parabene

Parabene (Methyl-, Ethyl-, Butylparaben etc.) sind weit verbreitet und werden als Konservierungsmittel gegen Bakterien und Pilze in Kosmetika und manchen Nahrungsmitteln eingesetzt. Parabene haben eine chemisch ähnliche Struktur wie Östrogen und entfalten eine hormonelle Wirkung (Mimikry Effekt). Parabenverbindungen werden zunehmend mit Brustkrebserkrankungen in Verbindung gebracht.

Formaldehyd

Als Desinfektionsmittel und Konservierungsstoff ist Formaldehyd vor allem in Mascara und Lidschatten enthalten. Das Europäische Büro für chemische Stoffe (ECB) klassifiziert diesen Stoff als mögliches Karzinogen. Formaldehyd verursacht Brechreiz, Husten und Asthma Symptome sowie Reizungen der Augen, Nase und Schleimhäute.

Quecksilber

Thiomersal ist eine Quecksilberverbindung und wird als Konservierungsstoff in Mascara, Augentropfen und Haut-Bleaching-Cremes gegen mikrobiellen Verderb eingesetzt. Quecksilber belastet die Nieren und kann selbst bei niedriger Dosierung hirnschädigend wirken.

Hydrochinon

Dieser Stoff gehört zu den Phenolen und wird in der Fotografie zum Entwickeln von Filmen eingesetzt. Er findet aber auch Anwendung in bleichenden Hautcremes und wird trotz der gesundheitsschädlichen Wirkung verwendet. Es ist ein mögliches Karzinogen sowie Neurotoxin und kann in hohen Dosierungen irreversible Hautschäden nach sich ziehen.

Triclosan

Diese Verbindung wird als antibakterieller Zusatzstoff in Reinigern, Deodorants und anderen Kosmetikprodukten verwendet. Triclosan ist möglicherweise krebserregend und kann die Entwicklung von multiresistenten Erregern begünstigen.

Toluol

Dieses Lösungsmittel und Nervengift wird in Nagellack verwendet. Größere Mengen dieses Stoffes können die Leberfunktion beeinträchtigen und zu Geburtsfehlern führen. Es wird darüber hinaus als Lösemittel für Farben sowie als Octan-Zusatz in Benzin verwendet.

1,4-Dioxan

Dies ist ein bekannter krebserregender Stoff aus Tierversuchen, der wahrscheinlich auch karzinogen beim Menschen wirkt. Es ist ein Beiprodukt aus der petrochemischen Produktion und wird in großem Maßstab in Pflegeprodukten beigemischt. Sodium-Laureth-Sulfat und Polyethylenglykol sind einige bekannte Vertreter. Weitere Chemikalien, die auf “Xynol”, “Oleth” oder “Ceteareth” enden, enthalten diese Verbindung.

 

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